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Die gesetzliche Rente

Die gesetzliche Rente ist, im Gegensatz zu der privaten Altersvorsorge, von einer Krise an den Aktienmärkten nur äußerst gering betroffen. Das Umlageverfahren, nach dem die Einnahmen der Rentenkasse direkt wieder an die Rentner ausgezahlt werden, beinhaltet keine Gelder, die direkt am Aktienmarkt angelegt sind. Aus diesem Grund sind sie gegen Kursverluste immun.

Nachhaltigkeitsrücklage hängt von Zinsentwicklung ab

Anders ist das bei der sogenannten Nachhaltigkeitsrücklage (früher Schwankungsreserve genannt). Sie ist in Höhe von 0,4 Prozent der Monatsausgaben von der Zinsentwicklung abhängig. Entwickelt sich der Zinssatz also positiv, kommt dies auch der Nachhaltigkeitsrücklage und somit dem Rentenbezieher zu Gute – sinkt der Zinssatz, beeinflusst das dann auch die Nachhaltigkeitsrücklage negativ.

Belastung nur durch eine andauernde Wirtschafskrise möglich

Kommt es jedoch durch die Finanzkrise zu einer andauernden Wirtschaftskrise mit steigenden Arbeitslosenzahlen, dann hat das auch Einfluss auf die gesetzliche Rente. Denn: Weniger Beitragszahler bedeuten weniger Einnahmen für die Renteversicherung. Weit schlimmer wäre eine Inflation, weil sie die Kaufkraft des Einzelnen beeinflusst und die Renten so entwertet.  

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