31.05.2011, 13:41 Uhr | AFP
Die Angebotsunterlagen für Riester-Verträge sind nach Auffassung der Zeitschrift "Öko-Test" häufig irreführend oder sogar fehlerhaft. Die bis zu 60 Seiten langen Offerten enthielten häufig unvollständige, widersprüchliche oder verwirrende Angaben, berichtet "Öko-Test" (Juniausgabe). Tester hatten den Angaben zufolge insgesamt 144 Riester-Offerten von 30 Versicherungen analysiert und dabei sowohl die Vertragskonditionen als auch die Angebotsschreiben unter die Lupe genommen.
Anbieter würden zum Teil hohe Kosten in ihren Unterlagen "geschickt verschleiern", urteilen die Tester. Kein einziges Angebot weise die gesamten Kosten für den Riester-Vertrag in einer Summe aus. Die Angaben seien "derartig verwirrend, dass nicht einmal Fachleute eine Chance hätten, daraus die tatsächlichen, von den Versicherten zu zahlenden Kosten zu errechnen", berichtet die Zeitschrift.
Mehr als die Hälfte der Angebote erfülle außerdem grundlegende vorvertragliche Informationspflichten nicht. Knapp zwei Drittel der Versicherungen wiesen beispielsweise das zu Rentenbeginn angesparte Garantiekapital gar nicht oder zu niedrig aus. Das führe Verbraucher in die Irre und behindere systematisch einen Angebotsvergleich. Verbraucher sollten deshalb nur solche Verträge abschließen, bei denen der Versicherer die gesamten Kosten und das zum Beginn des Ruhestands angesparte Garantiekapital korrekt und komplett angäben.
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Quelle: AFP
Mike H schrieb:
am 31. Mai 2011 um 21:46:21
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ohje
Bausparen mit 1% bis 1,5% Guthabenzins, besser kann man sein Geld nicht entwerten und vernichten und was nützt mir eine eigene
Immobilie, wenn mir am Ende das Geld nicht reicht, um mir was zu essen zukaufen. Soll ich dann auf Fenstergummis rum kauen?
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Webranth schrieb:
am 31. Mai 2011 um 20:29:10
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Riester
Spart lieber schon in jungen Jahren einen normalen Bausparbrief an und zahlt dann eine Immobilie ab, auch wenn sie noch so klein ist.
Im Falle einer massiven Geldentwertung oder einer Währungsreform ist die Riesterrente futsch - eine Immobilie nicht. Besser und sicherer kann der Durchschnitts-verdiener nicht für sein Alter vorsorgen. Und mietfrei wohnen schont die geringe aber sichere gesetzliche Rente und ist wie ein zusätzliches Einkommen - steuerfrei ! Diese Rendite bietet kein Riestervertrag
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Mike H schrieb:
am 31. Mai 2011 um 20:18:10
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angel57
Klar kannst du den Riestervertrag kündigen, du bekommst dann deine ganzen eingezahlten Beiträge wieder, ohne Verlustabzug und egal
zu welchem Zeitpunkt du kündigst. Das einzigste was dir abgezogen wird, das sind die staatlichen Zulagen. Der Vertreter wollte sich nur seine Provision sichern, der hat dich übern Tisch gezogen. Und wenn du nur 27,- Rente bekommen sollst, dann stimmt eh was nicht. Selbst beim Mindestbeitrag von 60,- im Jahr kommt mehr raus.
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