24.02.2011, 09:56 Uhr | dpa
Angesichts der geplanten Absenkung des Garantiezinses sollten Verbraucher nicht unüberlegt eine Lebensversicherung abschließen. Solche Verträge seien meist unrentabel und intransparent, sagte Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg der Nachrichtenagentur dpa. Stattdessen sei es ratsam, Alternativen wie Riesterrenten oder eine betriebliche Altersvorsorge ins Auge zu fassen. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums soll der Garantiezins zum 1. Januar 2012 von derzeit 2,25 Prozent auf dann 1,75 Prozent sinken.
Kunden sollten sich nicht von Versicherungsberatern unter Druck setzen lassen, sagte Rudnik. "Eine klassische Lebensversicherung lohnt sich schon jetzt nicht mehr." Die tatsächliche Rendite liege bei solchen Policen oft nur bei 1,0 Prozent oder weniger. Zudem könnten Kunden meist nicht erkennen, wie viel der eingezahlten Beiträge tatsächlich angelegt werden. Bei guten Versicherern liege die Sparquote bei 90 Prozent, bei schlechteren bei etwa 70 Prozent, sagte Rudnik.
Das bedeutet: Zahlt ein Kunde monatlich 100 Euro ein, würden davon nach Abzug aller Kosten im schlechtesten Fall nur 70 Euro angelegt. Nur dieser Betrag werde mit dem Garantiezins verzinst. "Da kann sich jeder selber ausrechnen, was dabei herauskommt", erklärte Rudnik. Zwar stellten die Versicherungsunternehmen auch Überschusszahlungen in Aussicht. Darauf könnten sich Kunden aber nicht verlassen.
Kunden, die bereits eine Lebensversicherungsvertrag abgeschlossen haben, empfahl Rudnik, dabei zu bleiben. Bei einem vorzeitigen Ausstieg machten Kunden in der Regel Verluste, da der Rückkaufwert meist nicht den eingezahlten Beiträgen entspreche. Für Verträge, die vor dem Jahr 2004 abgeschlossen wurden, gebe es zudem einen steuerlichen Vorteil. Hier sei die ausgezahlte Kapitalabfindung steuerfrei. Bedingung sei dabei, dass die Beiträge mindestens fünf Jahre eingezahlt wurden und die gesamte Laufzeit mindestens zwölf Jahre betrug.
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Quelle: dpa-tmn
Hanser schrieb:
am 24. Februar 2011 um 17:15:48
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Lebensversicherung
Franky hat absolut recht. Genau so ist es mit Riester. Es bringt dir zwar nichts denn derjenige der Riester machen sollen
verdient so wenig, das die Rente mit oder ohne Riesten aufgestockt werden muß. Lief vor ca. 2 Jahren durch die Presse.
Du hast zwar nichts davon aber der Staat weiß genau wieviel du hast. Andre Kostolanie hat schon gesagt:
" wenn du reich werden willst höre nich auf die Bank". Die wollen das nämlich auch, aber mit deinem Geld
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Leutasch schrieb:
am 24. Februar 2011 um 11:50:00
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Lebensversicherung nicht....
Grundsätzlich ist es richtig, den Sparvorgang vom Absicherungsvorgang zu
trennen. An einer Risiko-u./o
BU-Versicherung sowie an einer Privathaftpflichtpolice kommt man im Prinzip also nicht vorbei. Auch eine priv.
Unfallversicherung kann im Einzelfall sinnvoll sein. Die beste Vorsorge
für später ist wohl Mietfreiheit im Rentenalter. Um dahin zu kommen, gibt es
allerdings verschiedene Wege.
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Franky schrieb:
am 23. Februar 2011 um 20:37:39
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Altersvorsorge: Lebensversicherung nicht unüberlegt abschließen
Finger weg von jeglicher Altersvorsorge. Dieser völlig überschuldete
Staat holt sich das Geld wo er nur kann. Was heute noch als sicher galt, kann schon morgen tabu sein.
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