16.05.2011, 09:15 Uhr | dpa
Rentner in Deutschland werden sich immer weniger leisten können (Foto: imago) (Quelle: imago)
Dänemark setzt wie Deutschland das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre hoch. Das berichteten dänische Medien. Die Kopenhagener Minderheitsregierung habe sich noch kurz vor Beginn des Wahlkampfs eine Mehrheit für die Reform gesichert. In Dänemark müssen spätestens für November Neuwahlen ausgeschrieben werden. Vorgesehen ist nun, das Rentenalter bis 2020 zunächst um zwei Jahre und langfristig sogar auf 69 Jahre anzuheben. Gleichzeitig soll die Möglichkeit für den Vorruhestand von fünf auf drei Jahre verkürzt werden. Das Mindestalter dafür werde stufenweise von 60 auf 66 Jahre angehoben.
Finanzminister Claus Hjort Frederiksen sagte bei der Vorstellung der Reform, mit den Maßnahmen könnten bis 2020 Staatsausgaben im Umfang von 18 Milliarden Kronen (rund 2,5 Milliarden Euro) eingespart werden. Vor allem würden mit der Reform "dringend benötigte und gesunde Menschen auf dem Arbeitsmarkt gehalten".
Der Chef des Gewerkschaftsverbandes LO, Harald Børsting, sprach dagegen von einem "Schwarzen Freitag, noch dazu einem 13.", weil die scharfen Kürzungen beim Vorruhestand besonders Berufe mit hohem Verschleiß bei niedriger Bezahlung treffen. Von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht haben unter anderem Beschäftigte im Baugewerbe, den Pflegeberufen sowie Lehrer.
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Neben der rechtspopulistischen DVP steht auch die kleine sozialliberale Partei RV (Radikale Venstre) hinter der Reform von Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen. Die DVP hatte als Gegenleistung für ihre Zustimmung die Einführung neuer permanenter Kontrollen an Dänemarks Grenzen durchgesetzt, die in Deutschland und der EU auf scharfe Kritik gestoßen sind.
Die Partei RV gehört zum sozialdemokratisch geführten Oppositionslager, das in Umfragen seit langem vorne liegt. Die Rentenreform könnte bei einem Regierungswechsel in Kopenhagen wieder verändert werden, weil die sozialdemokratische Oppositionschefin Helle Thorning Schmidt gegen Kürzungen beim Vorruhestand ist.
Quelle: dpa , t-online.de
Beamter schrieb:
am 14. Mai 2011 um 19:33:01
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Bescheidenheit ist eine Zier
Warum auf die Beamten schimpfen, die Rentner bekommen doch jetzt auch bald schon wieder eine kräftige
Rentenerhöhung. Also liebe Rentner nicht so undankbar sein.
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Und, was nützt es ? schrieb:
am 14. Mai 2011 um 19:32:26
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@ Z3
Selbst wenn der Dienstherr einen Beitrag für die spätere Pension abführen würde, ist die Pensionshöhe jenseits von Gut und Böse.
Kein Rentner würde diese " Rendite " erreichen. Wirklich Keiner !
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Z3 schrieb:
am 14. Mai 2011 um 19:27:51
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@Rabenherz 49
Geb ich Ihnen recht. Aber der Staat muß dann auch seine Arbeitgeberbeiträge in der aktiven Zeit der Beamten einzahlen. Tut er
nämlich bisher nicht! Warum wohl??
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