01.03.2010, 12:56 Uhr | dpa
Depressionen zählen zu den häufigsten Gründen für Berufsunfähigkeit in Deutschland. Die Störung verläuft dabei in der Regel in mehr oder weniger ausgeprägten Schüben. Betroffene müssen im Schnitt mit vier depressiven Phasen im Leben rechnen, die sowohl schleichend als auch ganz plötzlich beginnen können. Manisch-Depressive, bei denen sich übermäßig gehobene Stimmung und tiefe Niedergeschlagenheit abwechseln, erleben mehr und kürzere Phasen. Deren Abstände schrumpfen zudem, je länger die Störung anhält.
Die Ursachen der Depressionen sind vielfältig und bleiben bei vielen Patienten unbekannt. Auslöser kann ein Schicksalsschlag sein. Es gibt aber auch Depressionen, die von einem ungelösten, frühkindlichen Konflikt herrühren, der bis ins Erwachsenenalter hinein getragen wird. Als "Erschöpfungsdepression" gilt das Leiden, wenn die Depression von anhaltender psychischer Überlastung herrührt. Bei der "endogenen Depression" vermuten die Mediziner eine erbliche Komponente. Auch organische Krankheiten können Depressionen auslösen. Insbesondere können Störungen des Botenstoffwechsels im Gehirn zu Depressionen führen.
Der Depressive hat anhaltende gedrückte und traurige Stimmung, wobei die Symptome am Morgen oft schlimmer sind als abends. Die Patienten ziehen sich zurück und verlieren das Interesse an gesellschaftlichen Kontakten und an vielen anderen Dingen des Lebens. Oft kommen Angst und unbegründete Schuldgefühle hinzu sowie das Gefühl völliger Wertlosigkeit. Depressionen sind die Hauptursache für Selbstmorde in Deutschland.
Mit modernen Psychopharmaka und Psychotherapie kann den Erkrankten oft geholfen werden. In manchen Fällen ist auch gezielter Schlafentzug oder eine Lichttherapie sinnvoll. Nach Abklingen der Symptome muss die Behandlung meist sechs bis zwölf Monate fortgesetzt werden, da ein hohes Rückfallrisiko besteht.
Quelle: dpa , t-online.de
hillibilli53 schrieb:
am 17. Mai 2010 um 11:37:10
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depressionen
Ich habe angst das ich mir einmal etwas antue ,ich merke täglich ,das sich mein gemütszustand negativ verändert . Auslöser
war das plötzliche ,,nicht mehr gebraucht werden ,sei es am arbeitsplatz (bin auf 80%in kurz arbeit nachdem ich 20jahre mich für die firma kaputt gearbeitet habe ,und die unzufriedenheit in meiner familie das zermürbt mich jeden tag mehr ,so das ich keine lust mehr habe das weiter zu ertragen ,bin 57jahre alt ,und habe echt angst vor mir.
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laila schrieb:
am 3. Mai 2010 um 22:48:08
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depressionen
bin in der berufstätigk.seit 30 jahren in der pflege ,schleichend stellten sich vermehrt erschöpfungszustände ein.z.z.bin ich
in einer phase von depressionen und ängsten,mit psychosomat.beschwerden.bin z.z.krank geschrieben.hektik ,stress machen mir immer mehr zu schaffen.medik. + psychotherapie laufen.immer wieder kommt das gefühl auf ich schaffe alles nicht mehr.existenzängste ,versagensängste.ich weiß es ist mit viel geduld und zulasen verbunden.wer weiß noch mehr rat.
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uhidi schrieb:
am 3. April 2010 um 13:00:00
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depressionen
bei der heutigen belastung bei der arbeit,stress,überforderung,usw. ist das auch kein wunder,dazu kommt oft noch eine schlechte
behandlung,mobbing und bossing.es gibt noch viele die sich zur arbeit schleppen und "übermorgen"zum arzt müßen.
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