28.06.2010, 22:02 Uhr | AFP
Die Verbraucher in Deutschland haben sich bei der Altervorsorge einer Studie zufolge von der weltweiten Finanzkrise kaum beeinflussen lassen. 73 Prozent der Deutschen hätten im Zuge der Krise nichts an ihrem Anlageverhalten zur Vorsorge geändert, teilte der Finanzdienstleister AWD mit. 14 Prozent der Verbraucher legten weniger Geld auf die hohe Kante als noch vor Ausbruch der Krise.
Bevorzugte Geldanlage für die Altersvorsorge sei nach wie das Sparbuch - trotz in aller Regel schwacher Verzinsung, teilte AWD mit. Über die Hälfte (53 Prozent) der Deutschen nutze diesen Weg, um Rücklagen anzusparen. 40 Prozent setzten auf Immobilien wie Eigentumswohnungen oder Häuser. Rund ein Fünftel (22 Prozent) sorge mit der staatlich geförderten Riesterrente vor.
Knapp ein Fünftel der Deutschen (18 Prozent) lege monatlich weniger als 50 Euro zurück, teilte AWD mit. Ein Zehntel (11 Prozent) spare zwischen 50 und 100 Euro, ein weiteres Fünftel (20 Prozent) zwischen 200 und 500 Euro. Acht Prozent der Deutschen legten mehr als 500 Euro im Monat auf Seite. Für die repräsentative Untersuchung befragte das Meinungsforschungsunternehmen Forsa im Mai gut tausend Deutsche ab 14 Jahren.
Quelle: AFP
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