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DGB fordert Kurswechsel bei Rentenpolitik

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DGB fordert Kurswechsel bei Rentenpolitik

18.02.2009, 17:06 Uhr | jdc

Der DGB forderte umfassende Änderungen bei der Rente  (Quelle: dpa) Der DGB forderte umfassende Änderungen bei der Rente (Quelle: dpa)Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat einen rigorosen Kurswechsel bei der Rentenpolitik gefordert. Renten und Mindestlöhne sollen zum Thema im Superwahljahr gemacht werden, sagte DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach. "Wir wollen erreichen, dass sich die Parteien im Bundestagswahlkampf nicht um dieses Thema herumdrücken können."

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Alles sollen in die Rente einzahlen

Die Rentenversicherung müsse zur Erwerbstätigenversicherung ausgebaut werden, verlangte Buntenbach. Langzeitarbeitslose und Geringverdiener seien besser abzusichern. Ferner müsse die Rente mit 67 weg, Mindestlöhne "nicht unter 7,50 Euro" sollten eingeführt werden.



"Soziale Zeitbombe tickt"

Ver.di-Chef Frank Bsirske hofft auf Bewegung beim Thema Mindestlohn unter dem neuen Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). CDU und CSU würden beim Mindestlohn im Wahlkampf unheimlich unter Druck kommen. "Lohnarmut ist Altersarmut", unterstrich Bsirske. Die Rentenreformen der letzten Jahre hätten Altersarmut programmiert. "Was da tickt ist keine demografische, sondern eine soziale Zeitbombe", sagte der ver.di-Chef.


"Rente muss zum Leben reichen"

Innerhalb der Kampagne "Rente muss zum Leben reichen" begann in Leipzig eine Reihe von DGB-Regionalkonferenzen. An der Veranstaltung nahmen etwa 1100 Gewerkschafter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen teil.

DGB-Vorschläge zur Rente - Diskutieren Sie dieses Thema im Forum

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Quelle: dpa , t-online.de

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