01.03.2011, 13:12 Uhr | dpa
Menschen, die wegen Krankheit vorzeitig in Rente gehen, sollen nach dem Willen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nicht länger Abschläge bei der Rente hinnehmen müssen. "Der Gesetzgeber darf nicht all denen die Rente kürzen, die das gesetzliche Renteneintrittsalter nicht erreichen können, weil es die eigene Gesundheit oder der Arbeitsmarkt nicht hergibt", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach dem Berliner "Tagesspiegel". Die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente, die heute bis zu 10,8 Prozent betragen könnten, sollten komplett abgeschafft werden, forderte die Gewerkschafterin.
Der Sozialverband VdK verlangte unterdessen eine Rückkehr zur dynamischen Rente "ohne Kürzungsfaktoren". Die Renten müssten wieder "direkt und ohne Abzüge" an die Lohn- und Gehaltsentwicklung gekoppelt werden, sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher ebenfalls dem "Tagesspiegel".
Sie reagierte damit auf eine Prognose der Bundesregierung, wonach die Kaufkraft der Rentner bis zum Jahr 2013 spürbar sinken dürfte. Auch der Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, wandte sich im "Tagesspiegel" gegen "die Rentenkürzungspolitik" der Regierung, die damit die Politik ihrer Vorgänger nahtlos fortsetze.
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Quelle: dpa
hendie schrieb:
am 2. März 2011 um 21:42:55
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Rente
Habe mir gerade die web-site der Rentnerpartei angesehen und mich wundert nicht, das diese bei Wahlen um die 0,5% dahindümpeln. Gute
Ziele, guter Wille, aber schlecht verkauft. Das Wort Rentner ist schon allein nicht mehrheitesfähig auch wenn man an die zukünftigen Rentner denkt. Die bei der letzten Bundestagwahl den 5 Rentnerorganisationen gegeben Stimmen, waren von vornherein verlorene Stimmen. Aus den eben genannten Gründen und der Zersplitterung der Rentnermacht. Man muß bessere Wege finden.
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armer rentner schrieb:
am 1. März 2011 um 19:07:21
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DGB und VDK
nach dem der DGB, genau so wie der VDK jahrelang bezüglich rentner geschlafen haben, wollen die nun tatsächlich den hintern
heben? ich glaube es nicht, es stehen wahlen vor der türe und da macht sich der rote DGB natürlich gut als wahlhelfer. auch der VDK ist nicht viel besser, wollen alle nur mitgliedsbeträge. wählt die rentnerpartei, 20 millionen rentner können jede wahl entscheiden. und gleiches recht für alle, rentenerhöhung analog pensionserhöhung, also aufwachen und richtig wählen.
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hendie schrieb:
am 1. März 2011 um 18:53:56
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Rente
Die Rentner müssen sich endlich ihrer zahlenmäßigen Macht bewußt werden sonst wird die fortschreitende Ungerechtigkeit weitergehen,
denn die polit. Entscheider sind weit weg von den realen Problemen. Auf welcher Pattform im Internet kann man sich beraten und organisieren?
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