01.03.2010, 12:57 Uhr | jdc
Fast jeder zweite heute 20-Jährige wird bis zum Rentenbeginn mit 65 Jahren berufsunfähig. Dies berichtete das Magazin "Focus" unter Berufung auf eine Analyse der Versicherungsmathematiker der Deutschen Aktuarvereinigung. Unter den heute 50-Jährigen trifft dieses Schicksal noch jeden Dritten. Frauen sind demnach weniger gefährdet, weil sie seltener in hochriskanten Berufen arbeiten.
"Das Risiko wird fahrlässig unterschätzt", sagte der Autor der Untersuchung, Horst Loebus, dem Magazin. Häufigste Ursache für den Ausstieg aus dem Job sind mit einem Drittel seelische Erkrankungen wie Depressionen, gefolgt von organischen Krankheiten und Unfällen.
Für ab 1961 Geborene wurde 2001 die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gestrichen. Stattdessen gibt es eine sogenannte Erwerbsminderungsrente - im Schnitt nur 660 bis 760 Euro monatlich. Lediglich zehn Prozent der Deutschen ab 14 Jahren haben sich bislang privat gegen Berufsunfähigkeit abgesichert.
Quelle: dapd , t-online.de
heini schrieb:
am 17. Oktober 2011 um 18:40:41
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Rente mit 70
Ach was, die von der Leyen weiß das doch viel besser.
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