24.03.2010, 16:34 Uhr | dpa-AFX
Der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt (Foto: dpa)
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat Forderungen zurückgewiesen, auch Versicherungen und Pensionskassen in die von der Bundesregierung geplante Bankenabgabe einzubeziehen. "Ich halte diese Überlegungen für einen gravierenden Fehler, weil damit auch die Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge belastet würden", sagte Hundt in Berlin.
Die betriebliche Altersvorsorge habe die Schieflage der Banken nicht verursacht, vielmehr zur Stabilisierung der Finanzmärkte beigetragen. "Deshalb darf die betriebliche Altersversorgung nicht als Melkkuh zur Refinanzierung von Bankenrettungen missbraucht werden", warnte Hundt. Durch die Abgabe sollen Banken an den Kosten künftiger Finanzkrisen beteiligt werden.
dpa-AFX
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