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Experten warnen vor steigender Altersarmut

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Experten warnen vor steigender Altersarmut

01.03.2010, 14:52 Uhr | dpa, AFP, jdc

Altersarmut: Experten warnen vor Anstieg (Foto: ddp) Immer mehr Rentner werden in Zukunft über ein geringes Einkommen verfügen (Foto: ddp)Vor einem deutlich Anstieg der Altersarmut in Deutschland haben die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) und der Sozialverband VdK gewarnt. "Die Gefahr der Altersarmut steigt, weil bei Arbeitern und Angestellten die Erwerbsbiografien immer brüchiger werden", sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher der in Regensburg erscheinenden "Mittelbayerischen Zeitung". Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Aktuell erhöht sich die Monatsrente eines Erwerbslosen für ein Jahr Bezug von Arbeitslosengeld II nur noch um 2,09 Euro, nachdem wir 2009 noch 2,17 Euro errechnet hatten." Die ohnehin schwierige Lage für Langzeitarbeitslose verschärfe sich also, betonte Rische. Der Bund sollte deutlich mehr Geld für die Langzeitarbeitslosen in die Rentenkasse einzahlen.

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Alles sollten in die Rentenkasse einzahlen

VdK-Präsidentin Mascher warnte: "Das ist ein riesiger Sprengsatz für die Gesellschaft in einem der reichsten Länder der Erde." Die Verbands-Vorsitzende plädierte langfristig für einen Systemwechsel bei der Altersversorgung. "Wir wollen ein System, in das alle einzahlen. Das könnte für mehr Gerechtigkeit sorgen." Dafür müsste aber erst das Grundgesetz geändert werden.



Kritik an der Ausweitung des Niedriglohnbereiches

Der DRV-Präsident warnte zudem davor, den Niedriglohnbereich immer weiter auszuweiten. "Dann legen wir irgendwann die Axt an die lohnbezogenen Sozialversicherungssysteme. Die können wir dann vergessen." Rische mahnte, ohne ausreichenden Lohn gebe es überdies keinen Spielraum für private Vorsorge. Er sieht deshalb "auch die Tarifpartner gefragt". Er kritisierte, die Politik könne nicht einerseits verlangen, die privaten Säulen in der Altersvorsorge zu stärken und gleichzeitig einen großen Niedriglohnbereich fordern. "Wie soll das zusammengehen?"

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Quelle: t-online.de , AFP , dpa

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Kommentare (6)

zum Forum

Thema: "Experten warnen vor steigender Altersarmut"

Sigi schrieb: am 1. Februar 2010 um 17:56:24
(0) (0) unbezahlbar v. Blink
Was schreibst Du da für Unsinn? Es stimmt wieder, wenn alle in die Kassen einzahlen müssen, wenn die Arbeitslosigkeit
endlich gesenkt wird, wenn Löhne gezahlt werden von denen man leben kann, wenn Steuerflucht verhindert wird und und ... Lass den Quatsch mit dem demographischen Faktor. Das sind Nebelkerzen der Regierung. Sie ist nicht willens Reichtum zu besteuern!
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blinker schrieb: am 31. Januar 2010 um 21:41:50
(0) (0) unbezahlbar
Egal, wie man darüber denken mag, eine Reform ist in der Regel immer nachteilig für die betroffenen. Es ist nun mal so, daß
die Rente von den eingezahlten Beiträgen gezahlt wird, da gibt es kein wenn und aber. Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel, die Menschen werden immer älter und an Altersvorsorge denkt so recht keiner. Auch an Reformen im Sinne von mehr Rente ist nicht zu denken, zahlt der Staat doch schon heute beträchtliche Summen in die Rentenkasse.
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LÖSUNG schrieb: am 30. Januar 2010 um 20:49:18
(0) (0) GEFUNDEN
Rente ab 55 Jahre bei 30 Jahre Einzahlung. Keine RENTE bei 20 Jahre Studium. Keine RENTE da keine Lösung gefunden. Macht
endlich eine gerechte lebenserträgliche, RENTE, damit wir Bürger wieder leben können. Der Tropf vom GÖNNER STAAT den haben wir satt. Dem Einzahler gehört die RENTE, nicht dem untätigen Axelzucker (Politiker).
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