01.12.2010, 16:59 Uhr | dpa-AFX
Hunderttausende ehemalige DDR-Beschäftigte müssen nach Angaben der Linken wegen rechtlicher Lücken empfindliche Einbußen bei der Rente hinnehmen. "Die Bundesregierung ist in der Bringpflicht, endlich die zahlreichen Ungerechtigkeiten bei der Überleitung der ostdeutschen Renten zu beseitigen. Die Betroffenen warten seit 20 Jahren darauf, dass ihre Lebensleistung in der Bundesrepublik anerkannt wird", sagte Linken-Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi. Er sprach von einem "Fehler des Einigungsprozesses", der korrigiert werden müsse.
Die Linke hat dazu insgesamt 19 Anträge eingebracht, über die an diesem Donnerstag im Bundestag erstmals debattiert werden soll. Benachteiligt sind laut Gysi zum Beispiel Beschäftigte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, Geschiedene, Balletttänzer, Bergleute, Eisenbahner und Postler, Polizisten, Hochschulprofessoren, Mediziner sowie Angehörige der technischen Intelligenz. Für DDR-typische Sachverhalte habe es keine Entsprechung im Westen gegeben. Ansprüche seien nach dem Mauerfall einfach gestrichen worden.
Nach Gysis Ansicht muss Kanzlerin Angela Merkel (CDU) "das jetzt zur Chefsache machen". Der Linken ist das Renten-Thema schon seit Jahren ein wichtiges Anliegen, bislang aber ohne Erfolg. Deshalb gebe seine Fraktion der Kanzlerin mit den 19 Anträgen für alle Gruppen von Betroffenen nun "erneut eine Gedächtnisstütze", sagte Gysi. Der Anspruch auf eine faire Rente verdiene Respekt und Anerkennung "und nicht das ewige Schmoren auf der langen Bank". Durch die namentliche Abstimmung im Parlament wird nach den Worten Gysis allen Abgeordneten die Gelegenheit gegeben, "Farbe in dieser Frage zu bekennen".
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Quelle: dpa-AFX
willih schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 12:41:56
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beschämt
für alle die aus der rentengleichberechtigung eine neiddepatte zwischen ost und west machen kann ich mich nur schämen denn
sie verrichten die arbeit derer die in der wiedervereinigung keine historische chanc sondern nur kosten sehen .bin rentner mit ostrente die reichlich 3€ pro beitragsjahr niedriger ist als die meines alten freundes der in düsseldorf lebt ansonsten sehe ich keine ungerechtigkeit aber bei den löhnen meiner kinder die hier im osten arbeiten ist das viel schlimmer
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Jonas 60 schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 12:29:14
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Rentner aus Westen
Man sollte zumindest auch schreiben können. Frag doch mal den Norbert Blüm ,,Wo er die Gelder aus der Rentenkasse
gelassen hat?? '' Schimpf nicht auf die Ostrentner die bekommen schon weniger. Wenn man hier Arbeitslos oder in Sozialhilfe war gibt es ja auch weniger. Ihr habt ja auch gesagt eure Frauen brauchen nicht arbeiten dann jammert nicht das ihr mit der Rente nicht auskommt.
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Rentner aus Westen schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 11:26:33
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Rente Gluck und Pech
Manche Westen Rentner / Rentnerin wahre froh wann sie das Rente Versicherung eingezahlte Geld werde bekommen vor sie
Sterben. Trotzdem Frohe Weihnachten nach Osten.
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