04.04.2011, 13:35 Uhr | AFP
Bereits vor dem Start der Rente mit 67 geht nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung jeder zweite Arbeitnehmer vorzeitig und mit Abschlägen in den Ruhestand. Zwar erhöhe sich mit einer Verlängerung des Arbeitslebens die Erwerbsbeteiligung Älterer, aber mehr über 60-Jährige müssten vor der Rente geringfügig bezahlte Jobs annehmen oder würden arbeitslos, teilte die gewerkschaftsnahe Stiftung mit. Diesen Effekt hätten bereits die bisherigen Reformen gezeigt. Das noch von der großen Koalition beschlossene Gesetz zur Rente mit 67 sieht vor, die Altersgrenze, ab der die Rente ohne Abschläge gezahlt wird, von 2012 an schrittweise von 65 auf 67 Jahre anzuheben.
Die Hans-Böckler-Stiftung verwies auf den von ihr geförderten "Altersübergangsreport", der vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen erarbeitet wird. Demnach gelingt es mehrheitlich nur Männern, die aus einer stabilen Beschäftigung in Rente gehen, ohne Abschläge durchzukommen. In allen anderen Gruppen müssten 60 bis 80 Prozent der Neurentner Abschläge hinnehmen. Dies beziehe sich auf Frauen sowie Männer in gelegentlicher oder längerer Arbeitslosigkeit.
Wenn sich die Beschäftigungschancen für Ältere im Vergleich zu heute nicht deutlich verbesserten und sich die körperlichen und seelischen Arbeitsbelastungen über das ganze Erwerbsleben hinweg nicht reduzierten, dann habe eine Erhöhung des Rentenalters auch etliche Nachteile, warnten die mit dem Report vertrauten Wissenschaftler Matthias Knuth und Martin Brussig von der Universität Duisburg-Essen.
Quelle: AFP
lego schrieb:
am 4. April 2011 um 19:45:48
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rente
kann mir jemand sagen,ob man mit 45 beitragsjahren als 60jähriger nit abzügen in rente gehen kann? wäre dankbar für aktuelle info.
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Beifall schrieb:
am 4. April 2011 um 19:45:08
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Abschläge
@Wolfgang 18:09:09. Zusammen mit der Betriebsrente geht das schon.Aber darum geht es mir nicht. Voraussetzung um eine hohe
gesetzliche Rente u. eine hohe Betriebsrente zu haben, ist eben nach wie vor die Tatsache: Wieviel habe ich verdient und demzufolge auch einbezahlt.Wenn sich jemand mal die Mühe macht,die eingezahlten Summen hochzurechnen und zu verzinsen und dann auf eine Auszahlung von vielleicht 15 Jahren rechnet, wird er feststellen:So daneben ist die Rente nicht.Nur zur Info!
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Karl schrieb:
am 4. April 2011 um 19:44:47
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Rente
Die Rentenformel für uns lautet: Länger arbeiten für weniger Rente!
Warum: Damit auch diejenigen welche nichts in die
Rentensolidarkasse
eingezahlt haben auch eine Rente bekommen. Diese ist dann kaum weniger
als von demjenigen welcher 40 Jahre geschuftet hat. Und nicht vergessen:
Einige in einem bestimmten Land müssen schon ab 40 im Straßencafe sitzen.
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