31.08.2010, 09:48 Uhr | AFP, dpa
Diskussion über Beamtenpensionen: Arbeiten bis 68? (Foto: imago)
Politiker und Experten fordern Reformen und Einsparungen bei den Pensionen und Ansprüchen der Beamten. Die hohen Pensionsansprüche seien eine "finanzielle Zeitbombe", da dürfe die Politik "nicht länger schlafen", sagte Rainer Holznagel vom Bund der Steuerzahler der "Bild"-Zeitung. Alle Reformen bei der gesetzlichen Rentenversicherung müssten auch auf Beamte übertragen werden. "Was Rentnern zuzumuten ist, das ist auch Pensionären zuzumuten", sagte er.
Unions-Vizefraktionschef Michael Fuchs verlangte eine Gleichbehandlung von Renten und Pensionen. Steige das Renteneintrittsalter, müsse dies auch für Pensionäre gelten, stiegen die Renten nicht mehr, könnten auch die Pensionen nicht steigen, sagte Fuchs dem Blatt. Er forderte außerdem, dass der Staat für die Pensionsverpflichtungen jedes Jahr Rückstellungen bilden müsse. Der CDU-Finanzexperte Ralph Brinkhaus regte an, die Privilegien bei Altersversorgung und Krankenversicherung im öffentlichen Dienst abzuschaffen. "Darüber sollten wir auch für Abgeordnete nachdenken", sagte er der Zeitung. Im Gegenzug aber sollten die Gehälter bei allen Neuanstellungen an die Gehälter der freien Wirtschaft angeglichen werden.
Zuvor hatte bereits der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen Reformen bei den Staatsdienern gefordert. Sie sollten bis zum Alter von 68 Jahren arbeiten. Das sei erforderlich, weil die Beamten bei den bisherigen Reformen der Alterssicherung weitgehend ungeschoren davon gekommen seien, sagte Raffelhüschen der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS).
Auch der CDU-Politiker Jens Spahn will die Beamtenpensionen auf den Prüfstand stellen. Nach der Sommerpause werde er jüngere Abgeordnete zusammentrommeln, um dies zum Thema machen, kündigte er in der "FAS" an: "Die zunehmende Last der Pensionen wird vom Steuerzahler kaum zu tragen sein." Auch Pensionäre müssten Zugeständnisse machen, die denen der Rentner entsprächen.
Quelle: AFP , dpa , t-online.de
Volker schrieb:
am 30. August 2010 um 19:51:25
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Experten wollen an Beamtenpensionen sparen
Ich Denke an die zeit zurück in der mich alle ausgelacht hatten als ich "Staatsdiener" wurde,
meine Kumpel haben die fette Kohle in der Industrie gekriegt und mich mit meinen paar "Kröten" die ich als Soldat gekriegt habe bemitleidet.
nun sind die selben Schlaumeier von damals am Jammern was sie doch für "Arme" Rentner seien und wie gut es doch mir ginge. Hätten Sie in Jungen Jahren auf eine menge "Kohle" verzichtet müssten Sie Heute kein Neid schüren, jeder kriegt das was er Verdient.
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Der kalte Puffer schrieb:
am 30. August 2010 um 18:41:25
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Milliarden ins Ausland
Schön daß es noch Zeitgenossen gibt wie Chicken oder Brutus. Jeder Deutsche sollte doch froh über einen Deutschen
sein der rechtzeitig bei gegebener möglichkeit die Reißleine zieht. Dann bleibt das Geld wenigstens unter dem eigenen Volk,nur das zählt. Wenn die heute in Pakistan absaufen dann sollen sie weniger Kinder machen dann ist mehr Platz zum Leben da.Das noch mit Spenden stützen ?, da hab ich lieber ein paar Frühpensionäre mehr im eigenen Land zum stützen !
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Ada schrieb:
am 30. August 2010 um 18:21:20
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CDU-Experte Brinkhaus
Ich hätte doch zu gern einmal gewusst, wo sich die Privilegien bei der Krankenversicherung im öffentlichen Dienst
offenbaren. Bei den Angestellten gibt es keinen Unterschied zu anderen Arbeitnehmern. Und Beamte zahlen den 2 1/2fachen Satz der Behandlungskosten und die Arzneimittel. Erstattet wird aber nur der Satz der gesetzlichen Krankenkassen. Bedeutet, dass bei jeder Rechnung zugezahlt werden muss. Wo sind sie also - die Privilegien? Alle werden geschröpft.
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