24.01.2011, 11:05 Uhr | AFP
Kunden von Lebensversicherungen sollen künftig besser erkennen können, welche Rendite ihnen ihr Vertrag am Ende bringt. Die Versicherung soll dem Kunden künftig genau mitteilen, wie hoch die Verzinsung nach Abzug aller Kosten ist, wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GVD) seinen Mitgliedern empfahl. Die Allianz als größter deutscher Versicherer setzt die Vorgabe künftig um.
In Deutschland gibt es mehr als 90 Millionen Lebensversicherungen. Die Lebensversicherung ist damit eine zentrale Säule der Altersvorsorge der Deutschen. Die Versicherung legt die Beiträge ihrer Kunden an und zahlt am Ende eine bestimmte Rendite aus. Für den Kunden fallen allerdings für den Vertrieb der Versicherung, für den Abschluss der Police und für das laufende Management auch Kosten an. Diese Kosten schmälern die Rendite eines Versicherungsvertrags.
Seit dem Jahr 2008 müssen die gesamten Kosten nach einer grundlegenden Gesetzesänderung in jeder Versicherungspolice in Euro angegeben werden. Laut der neuen Empfehlung des GDV sollen die Versicherungen künftig aber auch ausweisen, wie sich die Rendite durch die Kosten mindert. Damit sollen nun drei Kennziffern ausgewiesen werden: die Rendite der Versicherung ohne Kosten, das durch die Kosten verursachte Rendite-Minus und die Rendite, die nach den Kosten übrig bleibt. Damit sollen Verbraucher verschiedene Produkte besser vergleichen können, wie der GDV mitteilte. Außerdem sollen Kunden die Lebensversicherungen damit auch anderen Angeboten zur Altersvorsorge gegenüberstellen können.
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Die Allianz teilte in Berlin mit, sie werde künftig als erster Versicherer die neuen Transparenz-Regeln anwenden. So könnten die "Kunden auf einen Blick erkennen, wie die Kosten ihres Versicherungsvertrages die Rendite beeinflussen", erklärte Allianz-Versicherungsvorstand Maximilian Zimmer. Die Allianz argumentiert, dass der seit 2008 verpflichtende Ausweis der Kosten in Euro "nur bedingt mehr Transparenz" geschaffen habe. So wirkten sich die absoluten Kosten unterschiedlich stark auf die Rendite aus, weil die Kosten bei verschiedenen Verträgen zu verschiedenen Zeitpunkten anfielen. Auch sei die Grundlage der Berechnung je nach Produkt und Anbieter verschieden.
Wie die Allianz in einer Beispielrechnung zeigte, sinkt die Rendite einer typischen Riesterrente des Konzerns durch die Kosten folgendermaßen: Hat ein Vertrag mit 30-jähriger Laufzeit ohne Kosten eine Rendite von 4,8 Prozent, so mindern die Kosten die Rendite um 1,1 Prozentpunkte. Unter dem Strich bleiben also noch 3,7 Prozent. Die Lebensversicherung sei aber vielen Anlageformen überlegen sei und sicherer als etwa Aktienfonds, erklärte die Allianz.
Quelle: AFP
FUCHS schrieb:
am 24. Januar 2011 um 14:20:23
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LEBENSVERSICHERUNG
soll niemand mehr eine lebensversicherung abschliessen . nur noch das nötigste versichern ,auto ,haus ,das wars . !!
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Dieter schrieb:
am 24. Januar 2011 um 13:54:08
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Allianz
Die Allianz ist der größte Abzock und Betrugs-Verein unter den Versicherungen. Wer sich bei denen auf einen reibungslosen Ablauf
bei Eintritt eines Versicherungsfalls und Zahlung verlässt, ist definitiv verlassen. Die sind nur auf Profit aus, Leistungen erbringen ist für die Allianz ein Fremdwort.
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