08.11.2010, 08:46 Uhr | dapd
Streit um Altersarmut: Die Linken weisen auf Existenzsorgen vieler Senioren hin - die Grünen winken ab (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Rentner in Deutschland im Jahr 2010 - das bedeutet für viele keinesfalls ein Leben ohne Arbeit. Denn immer mehr Rentner gehen einem Mini-Job nach. Das berichtet die Würzburger "Main-Post" und beruft sich dabei auf ein Schreiben des Bundesarbeitsministeriums zu einer Anfrage der Links-Fraktion im Bundestag. Demnach stieg die Zahl der Rentner mit Mini-Job seit 2003 um 30 Prozent. Ob aus materieller Not oder aus Freude an der Betätigung der Anteil so stark gestiegen ist, darüber streiten Arbeitsmarktexperten.
Ende 2009 seien rund 775.000 Personen über 65 Jahre einer geringfügig entlohnten Beschäftigung (400-Euro-Job) nachgegangen. Der Anteil der Mini-Jobber in der Altersgruppe 65 plus liege bundesweit bei 4,6 Prozent. In Bayern und Baden-Württemberg seien es sogar jeweils 5,5 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur 3 Prozent.
Die Arbeitsmarktexpertin der Linken, Sabine Zimmermann, sagte, die Zahlen seien ein klarer Beleg für die Existenzsorgen vieler Senioren. "Anstatt ihren Ruhestand zu genießen und den Lebensunterhalt aus der gesetzlichen Rente oder Pension zu bestreiten, arbeiten ältere Menschen zunehmend über die gesetzliche Altersgrenze hinaus, um der Armut zu entfliehen", sagte Zimmermann der Zeitung.
Dagegen sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Brigitte Pothmer, von einer akuten Altersarmut könne in Deutschland keine Rede sein. "Die Minijobs sind ein attraktives Angebot für Rentner, weiter am Erwerbsleben teilzuhaben", sagte sie dem Blatt. Der Arbeitsmarktdirektor am Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit, Hilmar Schneider, bestätigt die Grünen-Politikerin: "Auch Rentner wollen das Gefühl haben, gebraucht zu werden. Das ist nicht die blanke Not. Viele würden das auch machen, wenn sie kein Geld dafür bekämen", sagte er dem Blatt.
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Quelle: t-online.de , dapd
Steuerzahler schrieb:
am 7. November 2010 um 18:47:27
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Rentner arbeiten
aber wie schaut das bei Beamten aus? Da hats keiner mehr nötig. Jene die hier die großen Bogen spucken sind doch alle aus
dem öffentlichen Dienst bestens versorgt und wissen nicht was Arbeit ist, aber über die ablästern die ihre Pension finanzieren.
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Susen schrieb:
am 7. November 2010 um 18:27:18
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Renten
Experten, toll. Besonders die Ostrebtner hat man auch mit Der Zusatzrente behumst. Was weiß denn der Bundestag , die sind doch nur zum abnicken da.
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H.S. schrieb:
am 7. November 2010 um 17:59:06
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Deutsches Rentnerdasein
Der englische Rentner schneidet tagsüber seine Rosen, und geht abends gepflegt in´s Pub.
Der französiche Rentner
geht tags in die Brasserie/Boulangerie, spielt Boule mit Kollegen, geht nach Hause und macht L´Amour.
Der deutsche Rentner steht früh auf, trinkt seinen Pulverkaffee im Stehen, schaut auf die Uhr und geht zu seinem Mini- oder Nebenjob, damit er sich Miete, Essen, systemrelevante Zusatzbeiträge, Eintrittsgeld beim Arzt und Strom leisten kann!
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