26.07.2010, 08:22 Uhr | apn
Immer mehr Neurentner müssen Abschläge auf ihre Rente hinnehmen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der Linken zur Rente mit 67 hervor. "Die Voraussetzung für die Rente ab 67 stimmen nicht", sagte Parteichef Klaus Ernst. Er gehe davon aus, dass ein älterer Arbeitloser, "eher das Bundesverdienstkreuz bekommt als mit 65 noch einen Job zu finden". "Mehr als 22 Prozent gehen aus Arbeitslosigkeit in die Rente", sagte Ernst. Inzwischen müssten sogar 68,5 Prozent aller Neurentner im Osten Abschläge hinnehmen, ergänzte er. Im Westen seien dies 42,4 Prozent. "Wenn dieser Trend weitergeht, würde das bedeuten, dass bis ins Jahr 2030 gerechnet das Rentenniveau allein durch diesen Tatbestand der Abschläge sich um 20 Prozent verringern wird", sagte Ernst.
Erneut wandte sich der Linke-Chef daher gegen eine Rente mit 67. "Dass die Rente drastisch gekürzt wird, das ist eigentlich Ziel der Rente mit 67", sagte er. Die Rente mit 67 fördere die Armut und den sozialen Abstieg im Alter. Daher würden sich die Menschen möglicht hoch privat rentenversichern. "Dieses Gesetz ist nicht anderes, als die Lizenz zum Gelddrucken für die Versicherungswirtschaft", sagte Ernst.
Dennoch wird das Inkrafttreten des umstrittenen Gesetzes zur Rente mit 67 immer wahrscheinlicher. Denn der Anteil der älteren Arbeitnehmer ist laut der Bundesregierung so stark gestiegen, dass damit die Voraussetzungen für das Inkrafttreten der längeren Lebensarbeitszeit erfüllt sein dürften. "Die Anhebung der Altersgrenzen wird mit dazu beitragen, diese Quote zu erhöhen", schreibt die Bundesregierung in der Antwort. Demnach ist die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen von 45,4 Prozent im Jahr 2005 auf 57,1 Prozent im vierten Quartal 2009 gestiegen.
Quelle: dapd
Monja schrieb:
am 10. August 2010 um 10:30:26
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Rente mit 67
Anteil Erwerbstätige der Ü55 ist höher,dann frage ich was ist das für eine Statistik,da istwieder alles einbezogen,ich kenne
kaum Leute die Ü55 sind u.Arbeit haben, die meisten sind ALos oder H4 oder EU-Rentner/Frührentner.demnach wird durch dieses Gesetz die Rente automatisch gesenkt,kleinere Beiträge werden eingezahlt bzw.kommen zur Berechn.f.die meisten sind es 10 Jahre die gekürzt sind d.kleine Beiträge ,der Rest verdient ohnehin so wenig das auch dadurch schon die Renten gesenkt werden
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