13.11.2010, 11:20 Uhr | dpa-AFX
Die Bundesregierung hält an der schrittweisen Einführung der Rente mit 67 vom Jahr 2012 an fest. "Die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters ist vertretbar und bleibt notwendig", heißt es in dem Entwurf des vom Bundesarbeitsministerium angefertigten Prüfberichts zum Start der Rente mit 67.
Begründet wird die Position mit der Beschäftigungslage für Ältere, die sich in den vergangenen Jahren "deutlich verbessert" habe. Dem Bericht zufolge hat sich die Beschäftigungsquote bei den 60- bis 64-Jährigen in sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten seit dem Jahr 2000 verdoppelt - auf rund 23 Prozent im vergangenen Jahr.
Bei den 55- bis 65-Jährigen gingen danach im vergangenen Jahr insgesamt 37,3 Prozent einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Im Jahre 2005 waren es noch 29,3 Prozent gewesen. "Diese positive Entwicklung wird sich fortsetzen", heißt es in dem Bericht, der in der kommenden Woche dem Bundeskabinett vorgelegt werden soll, dem Vernehmen nach derzeit aber noch in der Ressortabstimmung ist. Aus Opposition und Gewerkschaften wird unterdessen der Ruf immer lauter, den Einstieg in die Rente aufzuschieben, da die Beschäftigungssituation für Ältere immer noch unbefriedigend sei.
Offiziell begonnen werden soll mit der Anhebung des Renteneintrittsalters im Jahr 2012. Beschäftigte des Geburtsjahrgangs 1947 sollen dann einen Monat über ihren 65. Geburtstag hinaus arbeiten, um eine abschlagsfreie Rente zu erhalten. Als erste bis zum 67. Lebensjahr müssen dem Gesetz zufolge 1964 Geborenen arbeiten. Sie sind heute 46 Jahre alt oder jünger.
Union und SPD hatten das Gesetz zur Rente mit 67 einschließlich einer Überprüfungsklausel 2007 beschlossen. Danach muss erstmals 2010 überprüft werden, ob die Arbeitsmarktlage für Ältere die Anhebung des Rentenalters erlaubt. Dies bejaht der Bericht.
Der Bundestag debattierte über einen Antrag der Linken, die Anhebung der Altersgrenze bis 2016 zu verschieben. Unterstützung fand der Antrag bei der SPD. "Die Beschäftigungsquote von unter 25 Prozent bei den 60- bis 64-Jährigen reicht nicht aus", kritisierte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Anette Kramme. Die Anhebung des Rentenalters dürfe erst beginnen, wenn die Beschäftigungsquote der über 60-Jährigen "bei mindestens 50 Prozent liegt".
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Quelle: dpa-AFX , t-online.de
IG-Metall Mitglied seit 38 Jahren schrieb:
am 12. November 2010 um 19:44:34
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Rente mit 67
Ich sollte morgen auf Nürnberg fahren, zum demonstrieren. Aber was bringt das? Da reden einige grossen Mist, gerade die wo
Leiharbeit in Ihren Betrieben forciert haben. Daimler, Bosch usw. Da stehen ein paar Idioten da und pfeifen in die Pfeife.
Das wenn natürlich ein Politiker abends im Fernsehen sieht, der wird sich nicht mehr aus dem Haus trauen. Unser letzter Warnstreick lief so ab, von 9.00-9.15, in der Brotzeit. Was würden Sie als Arbeitgeber sagen oder denken wenn jemand da nicht arbeite
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Wotan 2 schrieb:
am 12. November 2010 um 19:37:28
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@U2
Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, das es bei den konditionen unsere Rentenversicherung keinen Sinn macht, da noch weiter einzuzahlen
.Die angeblich höhere Lebenszeit ist eine Milchmädchen Rechnung. Tip, gehen sie mal über einen ältern Friedhof und vergleichen sie mal die Todesdaten, sie werden feststellen das vor 100 jahren die Menschen genau so alt geworden sind.Und ja klar, Verkäufer/inen ist einer der härtesten Jobs, wie alle anderen körperlichen Tätigkeiten auch
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Beobachter schrieb:
am 12. November 2010 um 19:35:03
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Diese Gutachter sind
genauso käuflich wie unsere FDP/CDU-Regierung. Jeder weiß das doch. Wenn die Gewerkschaften ein Gutachten aufgeben
kommt etwas ganz anderes heraus. Die sollten einfach einen normalen Menschen fragen. Die wissen alle dass bei Arbeitslosigkeit ab 50 kein Job mehr da ist. Es sei denn man hat wirklich sehr gute Spezialkenntnisse.
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