24.08.2010, 18:00 Uhr | apn
Der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Wolfgang Franz, hat eine schnellere Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 als bisher vorgesehen vorgeschlagen. Im vorab veröffentlichten Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" kritisierte er den Vorschlag der SPD-Spitze, den Einstieg in die Rente mit 67 zu verschieben. Franz plädierte dafür, das Rentenalter ab 2012 jährlich um zwei Monate statt wie im Gesetz vorgesehen nur um einen Monat zu erhöhen.
Angesichts des demografischen Wandels gebe es keine Alternative zur Rente mit 67, sagte der Wissenschaftler. Eine Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge koste Arbeitsplätze. "Kürzen wir die Auszahlungsbeträge, bekommen wir Probleme mit Altersarmut." Franz lehnte es auch ab, für bestimmte Berufsgruppen Ausnahmen zu machen. das Beispiel vom Dachdecker "grenzt an Lächerlichkeit". Ein Dachdecker sei wahrscheinlich schon mit 60 nicht mehr auf dem Dach. Er könne aber auf dem Boden sehr viele und wertvolle Tätigkeiten verrichten, etwa in der Ausbildung oder der Kundenberatung.
Quelle: dapd
Siggi schrieb:
am 23. August 2010 um 19:17:04
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rente67
Ich bin dafür das Beamte,Angestellte und Politiker bis 75 Jahre arbeiten müssen und dann die durchschnittsrente eines normalen
Arbeiter bekommen.Normale Arbeiter sollen dafür mit 55 Jahre in Rente gehen können.Sind wir doch mal gerecht,jeder weis das Sesselpupser nur minderwertife Arbeit erledigen und nur Geld kosten aber nichts erwirtschften.Das gleiche gilt für Unternehmer.
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r54 schrieb:
am 23. August 2010 um 19:16:49
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Cruiser und Kreuzfahrt
Was schielen Sie zu den Anderen und neiden dehnen den verdienten Ruhestand. Das heute kein Geld mehr für zukünftige
Rentner da sein soll hat doch wohl ganz andere Gründe. Das hat auch nichts mit der Alterspyramide zu tun. Fragen Sie doch bitte einmal warum wir heute so viele unterbezahlte Menschen haben, die auch sehr wenig in die Rentenkasse einzahlen.,...Politik?? Überlegen Sie bitte bevor Sie schreiben.
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max100 schrieb:
am 23. August 2010 um 18:57:43
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Wirtschaftsweiser
Würde künftig das Eintrittsalter bei 65 Jahren bleiben, sind mögliche Beitragserhöhungen vorhersehbar. Dies aber hassen
die Arbeitgeber wie der Teufel das Weihwasser. Man kann dies ja schon bei der Beitragsfestschreibung für die Krankenkassen sehen. Während die Arbeitgeber fein raus sind können die Arbeitnehmer die steigenden Lasten alleine tragen. Das nennt die FDP dann "mehr Netto vom Brutto"! Je weniger Menschen das Eintrittsalter erleben um so eher sind Beitragsermäßigungen denkbar!
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