05.04.2010, 12:13 Uhr | Spiegel Online
Düstere Prognosen für Ostrenten (Foto: imago)
Auf Deutschlands Arbeitnehmer kommen neue Belastungen zu: Nach Spiegel-Informationen wird die Rentengarantie der Bundesregierung die Beitragszahler bis 2015 gut zehn Milliarden Euro kosten. Die Regelungen haben "großes Schadenspotenzial" heißt es in einer Studie eines Forschungsinstituts.
Es ist ein Gesetz mit gewaltiger Wirkung: Rund zehn Milliarden Euro wird die Rentengarantie die Beitragszahler bis 2015 kosten. Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demografischer Wandel in ihrer neuen Studie "Rentenanpassung 2010 - Wem nützt die Rentengarantie?". Nach ihren Berechnungen wird der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung in den kommenden Jahren um 0,2 Prozentpunkte höher liegen, als dies ohne die Garantie der Fall wäre.
Die Garantie besagt, dass die Renten nicht sinken dürfen, auch wenn die Löhne wie im vorigen Jahr zurückgehen. Die Große Koalition hatte das Gesetz 2009 beschlossen, um die Rentner angesichts der Wirtschaftskrise vor Kürzungen zu bewahren. Zuvor galt: Die Renten steigen mit den Löhnen - und sinken auch mit ihnen "Die Rentengarantie birgt ein großes Schadenspotenzial", heißt es in der Studie. Sie destabilisiere "in der kurzen Frist das Rentensystem im Falle von konjunkturellen Schocks, indem sie einen Stabilisierungsmechanismus, nämlich denjenigen, dass die Rentenausgaben den Beitragsein nahmen folgen, außer Kraft setzt".
Bereits im vergangenen Jahr zeigte die neue Regel Wirkung: Würde es streng nach der alten Formel gehen, dann hätten die Renten zumindest in Westdeutschland um ein Prozent gekürzt werden müssen. Denn die für die Rentenanpassung maßgeblichen Löhne seien 2009 in den alten Ländern um 0,96 Prozent gesunken. Nur die Rentengarantie sorgte jetzt für Bestandsschutz.
Mehr noch: Im vergangenen Jahr - also mitten in der Wirtschaftskrise - waren die Renten im Westen um 2,4 und im Osten um 3,4 Prozent gestiegen. Das war die deutlichste Erhöhung seit mehr als zehn Jahren. Von 2004 bis 2006 gab es drei Renten-Nullrunden in Folge.
Spiegel Online
Rentner NRW schrieb:
am 11. April 2010 um 19:36:18
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Rente Armut und CDU
Wähle weiter die CDU und FDP und kommt garantiert noch mehr Rentner Armut.
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Yasmin schrieb:
am 10. April 2010 um 09:33:37
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Rente
Das Problem bei unserer Regierung ist, das alle Steuereinnahmen und Sozialversicherungsabgaben nur noch zweckentfremdet werden.Die
Beiträge werden durch die Banke erhöht und die Milliardenlöcher werden größer das ist nicht normal.
Die Trennung zwischen arm und reich wird gefördert, wir bekommen bald Amerikanische Verhältnisse.
Unsere Regierung müsste Radikal durchgreifen und sich endlich mal um Ihr eigenes Land kümmern statt anderen zu helfen.
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Rot Köpfchen schrieb:
am 8. April 2010 um 12:52:34
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Armut Vergessen?
Wo ist Prof Sinn, Bundespräsident Köhler, und die Katholisch Kirche?
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