26.01.2011, 13:39 Uhr | dpa-AFX
Dänemarks Regierung will den Vorruhestand weitgehend abschaffen und das Rentenalter langfristig auf mehr als 70 Jahre anheben. Der rechtsliberale Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen legte am Dienstag in Kopenhagen radikale Reformpläne vor. Damit will er den unausweichlichen Mangel an Arbeitskräften in kommenden Jahrzehnten bekämpfen. "Es geht hier um die Lebensfähigkeit der dänischen Wirtschaft", sagte Rasmussen.
Das in den 90er Jahren eingeführte Recht auf Vorruhestand mit 60 soll für jetzt unter 45-Jährige komplett abgeschafft werden. Für Ältere wird es stufenweise eingeschränkt. Davon hatten vor allem Berufstätige aus niedrig entlohnten Einkommensgruppen Gebrauch gemacht. Rasmussen sagte, man könne nicht "gesunde Menschen dafür bezahlen, dass sie aufhören zu arbeiten."
Das bisherige System gilt als teuer für die Staatskasse. Dänemark hatte bis zur Finanzkrise einen beispiellosen Wirtschaftsboom über fast anderthalb Jahrzehnte erlebt, muss aber seit 2008 mit zunehmenden Löchern in der Staatskasse kämpfen.
Das bisherige gesetzliche Rentenalter von 65 Jahren will Rasmussen bis 2014 auf 67 Jahre anheben. Danach soll es stufenweise parallel zum durchschnittlichen Anstieg der Lebenserwartung steigen. Demnach müssen sich heute 30-Jährige auf ein Arbeitsleben bis 71 einstellen.
Die oppositionellen Sozialdemokraten nannten die Reformpläne "brutal und nicht akzeptabel". Rasmussen und seine Koalitionspartner von den Konservativen haben dafür im Parlament keine Mehrheit, weil auch die rechtspopulistische DVP dagegen ist. Sie fungiert seit Anfang 2002 als Mehrheitsbeschafferin für die Minderheitsregierung. Bis spätestens November sind in Dänemark Neuwahlen fällig.
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Quelle: dpa-AFX
max 100 schrieb:
am 26. Januar 2011 um 19:55:00
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Ziu57
..und ich dachte und hoffte Sie hätten fertig ! Natürlich ging ich bei dem Beispiel aus vom 60. Lebensjahr als Renteneinstieg mit
"Auszahlbetrag 1.000,- Euro". Die 20 Jahre Beipielzeit wählte ich nur deshalb weil Sie diese Zeit in Ihrer Argumentation verwendeten. Es ist mir leider nicht gelungen mit meinen Argumenten Ihnen die Hauptsache nahe zu bringen, nämlich eine liberale Denkmöglichkeit. Leider ! Das war es jetzt aber entgültig !
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Super schrieb:
am 26. Januar 2011 um 19:49:30
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da kommen Sie auf ein Ant
und einer mit dem Höhrgerät schaut Sie an und versteht nicht was sie meinen, oder sie beauftragen einen
Heizungsbauer und sagen ihm der Heizkörper soll ausgewechselt werden. Dann schraubt er um 40 Euro rum und sagt ihnen am Schluss;Ich kann ihn nicht aufheben, ich bin 70, einen Monat vor der Rente, er ist mir zu schwer.Viel Spass, beim Zahlen der Rechnung.Politiker hoken, vielleicht schaffen sie es in einer woche, mit............................70.
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Ziu57 schrieb:
am 26. Januar 2011 um 19:33:25
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@ max 100
wollen Sie meine Nerven strapazieren? Was glauben Sie, bekommen Sie für 20 Beitragsjahre? Allenfalls 500 Euro!!! Und kommen Sie
mir jetzt nur nicht mit dem Argument, dass Sie davon ausgehen, dass der Beitragszahler stets den Höchstsatz gezahlt hatte. Mein Alter hat 50 Jahre als kleiner Angestelter eingezahlt und bekommt schlappe 1200 Euro Rente. Sie kommen hier mit Summen wie 2000 Euro. Wer in den jahren zw. 1970 - 1990 regelmäßig eingezahlt hatte ist besser dran als Jene vor-oder nachher.
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