25.02.2011, 16:47 Uhr | dpa
Die Linke ist erneut mit einem Vorstoß gescheitert, Rentenlücken bei hunderttausenden ehemaligen DDR-Beschäftigten nachträglich zu schließen. Ihre 19 Anträge, über die der Bundestag in namentlicher Abstimmung entschied, lehnte eine deutliche Mehrheit von Abgeordneten am Donnerstag ab.
Aus Sicht der Linken wird den Betroffenen bei der Rente die Anerkennung ihrer Lebensleistung verweigert: Durch Streichung von in der DDR erworbenen Rentenansprüchen aus dutzenden zusätzlichen Sonderversorgungssystemen. Linken-Fraktionschef Gregor Gysi forderte, diese "Ungerechtigkeiten" zu beenden. "Strafrecht hat im Rentenrecht nichts zu suchen". Die FDP wies den Begriff des Rentenstrafrechts zurück.
Als benachteiligt sieht die Linke Beschäftigte zum Beispiel aus dem Gesundheitswesen, Geschiedene, Balletttänzer, Bergleute, Eisenbahner und Postler, Polizisten, Hochschulprofessoren, Mediziner sowie Ingenieure.
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In der Debatte werteten die Kritiker der Anträge übereinstimmend die Überführung von DDR-Renten in das bundesdeutsche Rentensystem als große gesellschaftliche Leistung. Der SPD-Abgeordnete Ottmar Schreiner sprach von einem "hervorragenden Beitrag zum sozialen Frieden", räumte aber Härtefälle ein. Für diese schlägt die SPD einen Härtefall-Fonds mit 500 Millionen Euro vor.
Redner von Union, FDP, SPD und Grünen kritisierten, die beantragten Sonderregelungen führten zu neuen Ungerechtigkeiten. Mehr als 20 Jahre nach der deutschen Einheit bekannten sich alle Fraktionen einhellig zum Ziel eines einheitlichen Rentenrechts in Ost und West. Die Mehrheit sprach aber von einem schwierigen Vorhaben.
Quelle: dpa
Lösung schrieb:
am 25. Februar 2011 um 19:48:20
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@ Eva
Nun, aber bezahlt werden die Renten von Menschen, die immer weniger verdienen dürfen ! Wie soll das denn funktionieren ? Geld drucken ?
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Eva schrieb:
am 25. Februar 2011 um 18:48:33
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ARbeiter
die Rentner haben gut verdient und jahrelang einbezahlt. Warum sollen sie jetzt mit Minimum leben. Hättest du mehr gelernt,
müsstest du jetzt nicht jammern und so einen Stuss von sich geben.
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Sparkurti schrieb:
am 25. Februar 2011 um 18:16:07
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Ost-Renten
Sicher zählen die Rentner in Ost-Deutschland zu den wenigen Gewinnern der Einigung. Relativ niedrige Lebenshaltungskosten im
Osten, niedrige Mieten und Zeit um die Vorteile der von allen geschaffenen Infrastrukur zu nutzen. Und dies, obwohl der Grundstock der Ostrenten vom Westen mitfinanziert wurde und wird. Arm dran sind die jungen im Osten, die für die Alten dort die Renten miterarbeiten. Wenn alt sind schauen die alt aus (bei niedrigerem Einkommen und Niedriglohn und Arbeitslosigkeit)
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