Fondsbasierten Riesterrente im Test (Foto: imago)Über zwölf Millionen Sparer in Deutschland nutzen die Riesterrente für ihre Altersvorsorge. Riester-Verträge mit Fonds sind dabei auf dem Vormarsch. "Finanztest" hat in ihrer aktuellen November-Ausgabe die Fondsvarianten der Riesterrente untersucht. Fondsgebundene Riester-Versicherungen glänzen dabei nur bei den Kosten. Die Tester empfehlen Sparern den Abschluss von Riester-Fondssparplänen.
Wer von den Renditechancen der Aktienmärkte profitieren möchte, sollte laut "Finanztest" nicht in fondsgebundene Riester-Versicherungen, sondern lieber gleich in reine Riester-Fondssparpläne investieren. Sie sind günstiger und bieten höhere Renditechancen. Empfehlenswert ist die UniProfiRente. Bei fallenden Kursen schichtet sie in sichere Anlageformen um, in besseren Zeiten investiert sie wieder in Fonds. Hohe Renditechancen bietet zudem die DWS TopRente Dynamik.
Für junge Riester-Sparer interessant
Riestern mit Fonds lohnt sich vor allem für junge Leute bis ungefähr 40. Nur sie haben die Zeit, Rückschläge an den Aktienmärkten wieder aufzuholen. Verlustrisiken bestehen nicht, weil für Riester-Verträge eine gesetzliche Beitragsgarantie gilt.
Bestehende Riester-Verträge beitragsfrei stellen
Verbraucher, die von Vermittlern oder Bankberatern wider Willen in fondsgebundene Riester-Versicherungen gedrängt wurden, sollten ihren Vertrag aber nicht kündigen. Besser ist es, den bestehenden Vertrag beitragsfrei zu stellen und einen neuen Riester-Vertrag abzuschließen. Denn nur dann müssen die Versicherer bis zum Rentenbeginn die aufgelaufenen Verluste ausgleichen.