30.12.2010, 09:08 Uhr | dapd
Sozialexperten und Kommunen haben einstimmig vor einem deutlichen Anstieg der Altersarmut in Deutschland gewarnt. Der Anteil der über 65-Jährigen, die auf die staatliche Grundsicherung im Alter angewiesen sind, wird sich nach Einschätzung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes von derzeit etwa 2,5 Prozent bis zum Jahr 2025 auf zehn Prozent oder mehr vervierfachen. "Die Altersarmut wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verschlimmern", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Ulrich Schneider, der "Rheinischen Post" (RP).
Einen Warnruf sendet auch Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds. Der Vertreter der stets klammen Kommunen sieht für die Kommunen eine Entwicklung der Grundsicherung "zum finanziellen Sprengsatz". Von 2003 bis 2009 hätten sich die jährlichen Ausgaben der Kommunen für die Grundsicherung bereits auf 3,9 Milliarden Euro verdreifacht. Die Zahl der Empfänger habe sich in diesem Zeitraum verdoppelt. Über die Verteilung der Kosten herrscht deshalb seit Jahren Dauerstreit, der Reformen schwierig macht und verzögert.
"Wenn es in dieser Legislaturperiode eine rentenpolitische Aufgabe gibt, dann ist es die, eine Antwort auf diese steigenden Risiken zu finden", sagte der frühere Chef des Sachverständigenrats der Bundesregierung, Bert Rürup, der "RP". Er forderte die Regierung auf, eine Aufstockrente einzuführen. "Danach sollten Geringverdiener, die ihr Leben lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, eine Rente knapp oberhalb der Grundsicherung bekommen. Die Aufstockrente habe die CDU auf ihrem letzten Bundesparteitag bereits beschlossen, sagte Rürup. "Jetzt muss sie die auch in die Tat umsetzen."
Seit 2003 erhalten Menschen, die älter als 65 Jahre alt sind und deren eigene Mittel für den Lebensunterhalt nicht ausreichen, die von Rot-Grün eingeführte Grundsicherung. Alleinstehende bekommen den monatlichen Hartz-IV-Regelsatz von 359 Euro sowie einen Miet- und Heizkostenzuschuss. Die Kosten der Grundsicherung tragen die Kommunen. Derzeit beziehen rund 400.000 Senioren diese Form der Sozialhilfe.
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Quelle: dapd , t-online.de
Günther X schrieb:
am 30. Dezember 2010 um 19:44:18
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Hallo @Cheffe
Du getraust Dir das so offen zu sagen in dem Diktaturstaat Deutschland. Hochachtung !! Vieleicht bekommst Du morgen Besuch von
der Staatsanwalrschaft oder irgendwelchen Menschenrechtsvertrehern. Man darf ja heutzutage nicht einmal mer vermerken dass der Arbeiter den man sucht zu alt oder zu jung ist und man ist wegen Diskriminierung straffällig geworden. Das gleiche bei Spielzeugpistolen deiner Kinder, vorteuschung einer Straftat. Lächerlich dieser Staat. Wann wird unsere Heizung die man mit Gas
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Zu tief in das Glas geschaut schrieb:
am 30. Dezember 2010 um 19:37:00
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@ Cannstatter
Wie kann man früher mit heute vergleichen ?? Den heutigen Rentnern geht es doch auch besser oder leben die mit dem Standard von 1960 ????
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Wohnmobilverkäufer schrieb:
am 30. Dezember 2010 um 19:36:48
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kleine renten
Also zu mir kommen überwiegend pensionierte Beamte, Lehrer, Dipl.-Verwalter etc. und kaufen Wohnmobile ab 80000,00€,
zahlen
bar, bzw. sind kreditwürdig. Rentner hab ich kaum als Kunden und wenn, dann nur für die alten gebrauchten Fahrzeuge. Die Rentner erkennt man sofort, abgearbeitet und verhärmt, die Beamten strotzen vor Gesundheit und Tatendrang. Haben sich ja auch ihr ganzes Leben ausgeruht und sind topfit und überversorgt.
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