28.09.2011, 15:18 Uhr | dpa
Der Sozialverband Deutschland hat Pläne von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für verbraucherfreundlichere Sparverträge zur Riesterrente als unzureichend bezeichnet.
Das Vorhaben gehe zwar in die richtige Richtung, sagte Verbandspräsident Adolf Bauer dem in Neubrandenburg erscheinenden "Nordkurier". "Aber auch eine gut gemeinte Verbraucherpolitik löst nicht das Problem, dass es sich viele Menschen bislang schlichtweg nicht leisten können, privat fürs Alter vorzusorgen." Diese Frage gehöre deshalb schnellstmöglich auf die Tagesordnung.
Nach wie vor sorge ein erheblicher Anteil der Rentenversicherten trotz der Riester-Rente und der Förderung der betrieblichen Altersvorsorge nicht ausreichend für das Alter vor, sagte Bauer. Auch die geplante Zuschussrente werde den Anstieg der Altersarmut nicht aufhalten, weil sie die Lebensrealität von Menschen mit geringem Einkommen außer Acht lasse. Dabei handelt sich dabei um einen staatlichen Zuschuss, mit dessen Hilfe langjährige Niedrigverdiener eine Rente von 850 Euro erhalten sollen.
Von der Leyen hatte angekündigt, Sparverträge zur Riesterrente vergleichbarer und damit verbraucherfreundlich gestalten zu wollen. Dies solle mit einer Art Beipackzettel erfolgen. Nur wenn jeder die Angebote gut vergleichen könne, sei es möglich, das passende Produkt zu finden. "Bei der Transparenz - gerade im Hinblick auf die Kosten - liegt momentan noch einiges im Argen. Das wollen wir ändern", sagte von der Leyen in Berlin. "Deshalb werden wir ein verbindliches Produktinformationsblatt einführen, mit dem die Riester-Produkte gut miteinander vergleichbar sind."
Derzeit gibt es knapp 15 Millionen Riester-Verträge - und immer wieder Schlagzeilen über enttäuschte Vorsorge-Sparer. Die Regierung will nach den Worten von der Leyens deshalb "die Wechselkosten deckeln, die derzeit teilweise exorbitant hoch sind, und es damit den Sparern leichter machen, von einem schlechten zu einem guten Anbieter zu wechseln". Nicht zuletzt werde geprüft, ob die von den Versicherungen erwirtschaften Überschüsse "mehr als bisher verbindlich den Sparern zugutekommen müssen".
Quelle: dpa
rolf schrieb:
am 14. März 2012 um 14:15:33
(0)
(0)
Renten
Die Rentner werden vom Staat betrogen und die Beamten und Politiker beschenken sich mit immer steigenden Pensionen auf pump ohne
Einzahlung in Rentenkasse.Die Politiker erhöhen sich das Gehalt um 500 bis 600 EUR
dann die Diäten steigen um hunderte von EUR, die Pensionen steigen ständig,
dann das Weihnachtsgeld und die Privilegien.Also kommen bei Politiker gut 3000EUR im Jahr zusammen.Die Rentner werden mit Peanuts abgespeist.
So sieht die Gier der Politiker aus, im Monat 20Tausend-25Tausend €.
mehr
Kommentar melden
Hugo schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 14:16:17
(9)
(1)
Ist doch gut
Die Riesterrente ist gut für Herrn Riester und seine Aufsicht bei den zuständigen banken.
Kommentar melden
Vater schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 18:04:33
(3)
(6)
Rentenkürzung, dafür Riestern?
Die Zahl der Aktiven wird 2030 um 20 % geringer sein. Renten können daher in Summe nicht gehalten werden.
Warum aber auch für Eltern weniger Rente? Die Rente müsste zur Hälfte nach der Kinderzahl berechnet werden: 2 Kinder 1/2 Durchschnittsrente, eines 1/4, drei 3/4, ... Die andere Hälfte nach gezahlten Beiträgen. Zu Lasten Kinderloser könnte erheblich gespart werden. Die haben schließlich die Leistung für die Zukunft nicht erbracht. Die konnten schließlich durch Sparen selber vorsorgen.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special