04.10.2010, 15:59 Uhr | dapd
Deutsche in Ost und West nähern sich bei ihren Einstellungen zur Altersvorsorge und Vermögensbildung laut einer Studie immer weiter an. Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mitteilte, sorgten in Ostdeutschland 76 und in den alten Bundesländern 82 Prozent der Befragten finanziell privat vor. Wertbeständige Anlageformen stünden dabei im Vordergrund.
Bei der Altersvorsorge setzten die Bundesbürger daher überwiegend auf Sparbücher (West: 63 Prozent und Ost: 59 Prozent) und Kapitallebensversicherungen (West: 62 Prozent und Ost: 56 Prozent), hieß es weiter. Darüber hinaus verfügen den Angaben zufolge 61 Prozent in Westdeutschland und 55 Prozent in den neuen Ländern über private Rentenversicherungen. Bausparverträge würden in beiden Teilen Deutschlands von jeweils 56 Prozent der Befragten bedient.
Bei der Vermögensbildung und Altersvorsorge ist den weiteren Angaben zufolge für 95 Prozent der Befragten in West und Ost die Sicherheit der Geldanlage das oberste Kriterium. Wichtig seien zudem eine ständige Verfügbarkeit der Ersparnisse (West: 86 Prozent und Ost: 90 Prozent).Laut DSGV sind für die Erhebung zwischen Mitte Juni bis Anfang August rund 2000 Menschen im Alter ab 14 Jahren befragt worden.
Quelle: dapd
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