20.10.2011, 15:50 Uhr | t-online.de
Die Rente wird schon ausreichen - das glauben noch immer viele Deutsche. Einer aktuellen Umfrage zufolge ist jeder vierte Bundesbürger davon überzeugt, im Alter ohne Rücklagen aus privater oder betrieblicher Vorsorge auszukommen. Ein fataler Irrtum, warnen Experten. Wir erklären, womit Sie wirklich rechnen können.
Laut einer Befragung des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag des Direktversicherers Hannoversche stellt eine zusätzliche Altersvorsorge für 25 Prozent der Menschen hierzulande vor allem eine Option für Besserverdienende dar. Ein weiteres Drittel der Befragten ist zumindest teilweise dieser Meinung. Selbst unter den aktiven Sparern sind sich nur 40 Prozent wirklich sicher, nach der Berufstätigkeit den gewohnten Lebensstandard nur durch eigene Vorsorge halten zu können.
An der Umfrage des IMWF Instituts nahmen 1014 Personen teil. Die liegen mit ihrer optimistischen Einschätzung der gesetzlichen Rentenbezüge jedoch falsch: In gut zwanzig Jahren sinkt die staatliche Rentenzahlung auf nur noch 40 Prozent des letzten Bruttogehalts, sagen Experten.
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Demnach ist es ein Mythos, dass sowohl betriebliche als auch private Rentenzahlungen hauptsächlich zur späteren Anschaffung teurer Luxusgüter dienen. Der Umfrage zufolge glaubt noch immer fast jeder zweite Deutsche, nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben eine monatliche Rente von mehr als 50 Prozent des letzten Bruttogehalts zu erhalten und damit über ausreichende Einnahmen im Ruhestand zu verfügen.
Erstaunlicherweise schätzen ausgerechnet die Menschen, die bereits für den Ruhestand sparen, die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung falsch ein: Jeder zweite Vorsorger glaubt der Befragung zufolge, später Rente in Höhe von mehr als der Hälfte des letzten Bruttogehalts zu erhalten. Dabei erreichten die gesetzlichen Leistungen dieses Niveau schon heute nicht mehr, warnen die Experten der Hannoverschen Leben.
Außerdem herrscht laut der Umfrage bei vielen Deutschen Unklarheit über die aktuellen Rentenanpassungen. So sinkt das Niveau gesetzlicher Alterszahlungen bis 2030 stufenweise auf nur noch 40 Prozent des letzten Bruttogehalts. Dennoch glauben insgesamt zwei Drittel der Deutschen, auch in Zukunft mehr als diesen Betrag ausbezahlt zu bekommen.
"Zur Schließung der Versorgungslücke im Alter ist die private Vorsorge daher unumgänglich. Rund 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens sind in der Regel für ein auskömmliches Leben im Ruhestand notwendig", betont Horst Meyer, Vorsorge-Experte bei der Hannoverschen. Dabei könnten Sparer in vielen Fällen ihre Aufwendungen zur Altersvorsorge steuerlich geltend machen, rät Meyer.
Von förderungsberechtigten Sparern eingezahlte Beiträge zur so genannten Riester-Rente etwa sind seit 2008 bis zu einer Höhe von 2100 Euro in der Einkommenssteuererklärung als Sonderausgabe absetzbar.
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ein arbeiter schrieb:
am 24. Oktober 2011 um 19:15:24
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(1)
rente
hoch lebe der kapitalismus. arbeiter vereinigt euch:und ihr seit frei. nie war diese aussage so richtig wie heute.
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Hans schrieb:
am 23. Oktober 2011 um 18:35:52
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(1)
Renten
Die Wahrheit ist doch, bei unserem heutigen Rentensystem läuft vieles schief, jeder will, bekommt Rente, die Politiker haben die
Rentenkasse oft geplündert. Wir brauchen ein neues System : Jeder bekommt sein eigenes Konto und dementsprechend seine Rente (wie eine Versicherung) Pflichteinzahlungen + freiwillige Zahlungen = bessere Rente´. Mit den Einzahlungen darf nicht spekuliert werden ! Wer nichts einzahlt, kann auch nichts erwarten ! Die heutigen Renten werden vom Staat bez. oder umgerechn
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Vater schrieb:
am 23. Oktober 2011 um 17:54:40
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@Du hast zwa recht, Egon,
nur die gesetzliche ist sicher, das langfistig aber nicht ohne hinreichende Geburten- sprich Familienpolitik.
Eltern leisten rd. 80 % aller Aufwendungen, kinderlose Paare den Rest. Letztere aber bekommen mehr Rente, haben mehr Erwerbseinkommen. Dabei sollten wir uns nicht einbilden, dass unsere Kinder ins System einsteigen werden. Die entscheiden völlig frei, ob sie gehen. 2 von meinen 3 Kindern habe ich den Start finanziert. Nach nunmehr 5 Jahren: "Eingelebt, Rückkehr ausgeschlossen, Papa
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