03.09.2010, 13:40 Uhr | dpa-tmn, bv
Rund ein Drittel der knapp 13,9 Millionen Deutschen, die einen Riester-Vertrag besitzen, beantragen ihre Zulagen nicht. Das ergab eine Auswertung der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen in Berlin, auf die der LBS-Infodienst "Bauen und Finanzieren" hinweist. Es seien mittlerweile rund 500 Millionen Euro, die seit 2002 allein an Grundzulagen nicht abgerufen worden sind. Die höheren Kinderzulagen seien dort noch nicht einkalkuliert.
Um die staatliche Förderung zu bekommen, müssen Riester-Sparer einen Antrag auf Altersvorsorgezulage ausfüllen. Dieser wird von dem jeweiligen Riester-Anbieter ausgegeben. Zum Einreichen des Antrages ist bis Ablauf des Folgejahres Zeit.
Es gibt auch die Möglichkeit, den Anbieter des Riester-Vertrages zu bevollmächtigen, die Zulage zu beantragen. Dafür füllt der Kunde einmal einen Dauerzulagenantrag aus. Der Kunde muss dem Infodienst zufolge den Anbieter lediglich bei vertragsrelevanten Änderungen informieren, beispielsweise einer Gehaltserhöhung oder der Geburt eines Kindes.
Die Zulage wird dem Vertrag gutgeschrieben und trägt damit zur Renditeverbesserung bei. Seit 2008 werden pro Person und Jahr 154 Euro an Grundzulage gezahlt. Dazu können Kinderzulagen kommen, falls für das Kind mindestens einen Monat im Kalenderjahr Kindergeld bezogen wurde.
Voraussetzung für die Zulagen ist allerdings, dass der Mindesteigenbeitrag in den Riester-Vertrag eingezahlt wurde. Dieser liegt seit 2008 bei vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens, mindestens jedoch bei 60 Euro und höchstens bei 2100 Euro im Jahr. Die Zulage wird auf den Mindestbeitrag angerechnet. Wird der Mindestbeitrag nicht erreicht, werden die Zulagen entsprechend gekürzt.
Quelle: dpa-tmn , t-online.de
bärentreiber schrieb:
am 5. September 2010 um 21:06:39
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Riester-Vertrag
Riestern ja, vor allem mit Kindern. Aber bitte auf die Gebühren achten !!!
Hände weg von Versicherungen - ich habe den
kostenfreien Sparvertrag bei meiner Hausbank !
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345 schrieb:
am 5. September 2010 um 18:22:52
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Riester
Hallo Klemenc ,Woher du deine Erkenntnis hast ist mir rätzelhaft .Aber scheinbar bist du ein Hellseher .
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Musklin schrieb:
am 5. September 2010 um 11:10:11
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Kertin hat recht
Wer rechnen kann erkennt, das Riestern Blödsinn ist. Künftig werden 2/3 der abhängig Beschäftigten eine Rente weit
unterhalb des Existenzminimum erhalten. Bis zum Renteneintritt wird sich der Wert einer evtl. Riesterrente durch die auf Grund der Staatsverschuldung zu erwartende Hyperinflation auf den Gegenwert einer Schachtel Zigaretten eingependelt haben. Lebe heute, im Alter hungerst du sowieso.
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