01.03.2010, 14:51 Uhr | dpa tmn, jdc
Zum Jahreswechsel hat die Regierung die sogenannte Mindestentnahmegrenze beim Wohn-Riester abgeschafft. Laut Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen dürfen Bauwillige nun auf angespartes Kapital aus einem bestehenden Riester-Vertrag zugreifen, ohne eine Sparsumme von 10.000 Euro erreicht zu haben. Für Verträge ab 2008 galt die 10.000-Euro-Beschränkung von vornherein nicht - ältere Riester-Verträge können jetzt ohne die Vorgabe zur staatlich geförderten Eigenheimfinanzierung herangezogen werden.
"Allerdings kann der Anbieter gemäß einer gesetzlichen Vorschrift auf eine Auszahlung zum Ende des folgenden Quartals bestehen", betonte Gottschalk. Das bedeutet: Wenn der Sparer zum Beispiel Ende März an sein Geld möchte, kann der Vertragspartner die Auszahlung bis Ende Juni herauszögern.
Bisher konnten Häuserbauer erst dann Geld zur Immobilienfinanzierung aus ihrem Riester-Vertrag entnehmen, wenn die angesparte Summe mindestens 10.000 Euro betrug. Da der Wohn-Riester in seiner aktuellen Form erst am 1. November 2008 eingeführt wurde, ist die staatliche Finanzspritze bislang erst bei wenigen Bürgern angekommen.
Bei einer laufenden Umfrage unter 15.000 t-online.de-Nutzern gaben knapp 58 Prozent an, dass sie überhaupt nicht riestern. 22,4 Prozent der Riester-Sparer unter den Befragten setzen auf eine geförderte Rentenversicherung. 15,3 Prozent sparen mit Riesterfondssparplänen fürs Alter. Banksparpläne (3,1 Prozent) sowie Wohn-Riester (1,8 Prozent) werden kaum von t-online.de-Lesern genutzt.
Quelle: dpa-tmn , t-online.de
smilly999 schrieb:
am 28. Januar 2010 um 21:57:35
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Wohn- Riester
Die meisten Rentner haben einen Steuersatz zwischen 15 und 20 % im Osten glaub ich noch nicht mal soviel. Da bleiben immer noch
21- 26 % Förderung hängen. Da weiß ich echt nicht wo das Problem ist.
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Häuslebauer schrieb:
am 28. Januar 2010 um 19:08:33
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kein Vertrauen mehr
58 % der Befragten lehnen das Riestermodell doch nicht
grundlos ab.Ich glaube die Bürger sind verunsichert, weil
sie
nicht wissen, ob der Staat nicht wieder zum Nachteil
den Bürgern belastet. In einem Satz sei gesagt, der Bürger
hat das Vertrauen in diesem Staat verloren. Die Lügen
bestimmen die Politik, und wer vertraut schon einen Lügner.
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