02.02.2011, 10:40 Uhr | AFP
Frührentner soll künftig vom Zuverdienst mehr behalten dürfen (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Die Koalition erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, bei den geplanten erweiterten Zuverdienstmöglichkeiten für Frührentner auf einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge zu verzichten. Es werde darüber nachgedacht, auf diese Löhne keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge zu erheben, berichtete die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Koalitionskreise. "Rentner werden ja nicht mehr arbeitslos", hieß es. Damit würde die Zuverdienst-Regelung für Arbeitgeber preisgünstiger werden als eine Weiterbeschäftigung in einem normalen Arbeitsverhältnis.
Union und FDP haben sich im Grundsatz darauf geeinigt, Frührentnern mehr Geld hinzuverdienen zu lassen, ohne dass es zu Abzügen bei der Rente kommt. Im Gespräch ist nach Angaben der Liberalen, dass Hinzuverdienste bis zur Höhe des letzten Bruttogehalts nicht mehr auf die Rente angerechnet werden. Bislang liegt die Grenze bei 400 Euro im Monat. Erst mit Erreichen des regulären Rentenalters - derzeit 65 Jahre - werden Zusatzverdienste nicht mehr von der Rente abgezogen.
Der Arbeitsmarktexperte der Union, Karl Schiewerling (CDU), warnte die FDP vor voreiligen Erfolgsmeldungen. Es müssten beim Zuverdienst noch viele Fragen geklärt werden, sagte er der "Berliner Zeitung". Dazu gehöre die Frage der Verwaltungskosten ebenso wie die Frage, ob höhere Zuverdienstmöglichkeiten dazu führen können, dass Arbeitnehmer von ihren Chefs vermehrt unter Druck gesetzt werden, früher in Rente zu gehen.
Die SPD bezeichnete die Pläne der Regierung für eine Erweiterung der Zuverdienstmöglichkeiten als Augenwischerei. "Das wird nur wenigen Arbeitnehmern etwas nützen", sagte Vize-Fraktionschefin Elke Ferner der "Berliner Zeitung". Es bestehe aber die Gefahr, dass Arbeitnehmer aus ihren Jobs gedrängt würden. Für die Rentenversicherung entstehe außerdem ein Liquiditätsrisiko.
Hier finden Sie aktuelle Teilzeitstellen aus Ihrer Region. Jobsuche starten
Demgegenüber bezeichnete der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Alexander Gunkel, die geplante Anhebung als "Schritt in die richtige Richtung". Noch besser wäre es, "auf die überholten Verdienstgrenzen ganz zu verzichten", sagte Gunkel der "Berliner Zeitung".
Quelle: AFP , t-online.de
Gustaf schrieb:
am 2. Februar 2011 um 08:02:14
(0)
(0)
Frührente
Ich finde Frührente und anschließender Zusatzverdiens gut. So hat man doch fast daselbe Geld wie vorher und kann seinen
Lebensstandart halten. Das man der Jugend dadurch die Arbeitsplätze wegnimmt,bezweifle ich. Wer von denen will schon für 400 Euro im Monat arbeiten ? Das haben doch viele schon an Benzin- und Handykosten.
mehr
Kommentar melden
Fiete schrieb:
am 1. Februar 2011 um 23:49:46
(0)
(0)
Rentner
ist doch klar, wenn die Menschen früher kaputt sind gibt es weniger Rente, damit sie dann noch leben können muss eben ein Zusatzjob
ran. Der Zusatzjob wird dann nicht so hoch besteuert, damit die notleideneden Rentner den Familien das Einkommen versauen. Das kommt, wenn man Parteien wählt, die gegen ein Mindestlohn für alle Arbeitnehmer sind. Die wollen uns doch nur aussaugen.
mehr
Kommentar melden
Siegfried Thomas schrieb:
am 1. Februar 2011 um 23:19:23
(0)
(0)
Zuverdienst für Rentner
Die wenig haben sollen sich was dazu verdienen,da wirklich von jeder Erhöhung der Rentner nichts hat.
Die hohe
Rente haben und dazu verdienen müssen dann auch Steuern zahlen wie jeder Arbeiter auch.
Gut, heute ist ein guter Rentner nur ein toter Rentner bei unsere jetzige Regierung die haben für ihre Rentner
nichts übrig!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special
In Chemnitz wird bald jeder Dritte über 65 Jahre alt sein. Das ist Rekord in Europa. zum Video